Beiträge zur Typographie
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Documents on Font Design in German and English
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- Woher kommt eigentlich das Wort "Font"? (Etymology of the English word "font")
- Wieviele Druckschriften gab es vor 40 Jahren? (How many fonts were available 40 years ago?)
- Jost Ammans "Ständebuch": Formschneider etc. (Woodcuts from Jost Amman's book)
- Faksimile-Font zu "Hypnerotomachia Poliphili" (Free facsimile font for design students)
- Faksimile-Font zu Giacomo's "Figuren-Alphabet" (Free facsimile font of the human alphabet)
- Anleitung zum Fraktursatz für Deutschlehrer (Introduction to black letter for teachers of German)
- "Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!" ("Thou goest to women? Do not forget thy whip!")
- Dicktenklassen: Erläutert an der Serifa von Frutiger (Explanation of the old Monotype set widths)
- Palandt versus Zöller - Bembo versus Ionic (Comparison of Bembo-like fonts with Ionic-like fonts)
- Akzente lateinisch geschriebener Sprachen der Welt (Accents of languages written in Latin script)
- Testdatei für "Arial Unicode MS" und ähnliche Fonts (Test file for the font "Arial MS Unicode")
- Qualitätstest für Laserdrucker und PDF-Generatoren (Quality test for Laser and PDF printers)
- EGA.CPI - Historisches zu PC-Bitmap-Schriften (EGA.CPI - Historical remarks on bitmap fonts)
- Manutius 2.0 - Deutscher Editor für Type-1-Schriften (German font editor for PS Type 1 fonts)
- Noah(TM) English Editor for PostScript Type 1 Fonts (Englischer Editor für PS-Type-1-Fonts)
- Reading and Resetting the Embedding Flag of Fonts (Lesen und Ändern der "Embedding"-Bits)
- Typesetting Specimens of "Garamond Premier Pro" (Satzmuster der "Garamond Premier Pro")
- "Optical Sizes" - Beispiele aus dem früheren Bleisatz (Optical sizes of former hot-metal fonts)
- Berthold Palatino 1992 (= Palatino 1950) (PostScript version of the old 1950 Palatino foundry type)
- Alte Bleisatz-Schriftproben der Akzidenz-Grotesk (Foundry type samples of Akzidenz-Grotesk)
- Das Gußprogramm der liquidierten D. Stempel AG (Foundry fonts of the liquidated Stempel AG)
- Schriftmuster der alten Monotype-Bleisatz-Fonts (Fonts of old Monotype typecasting machines)
- Foundry Type Fonts at the End of the Nazi Era (Handsatzschriften am Ende der Nazi-Ära)
- Alte Bembo-Schriftmuster mit langen Oberlängen (Old Bembo fonts with long descenders)
- Diethelm und Erbar-Grotesk: Vergessene Schriften (Diethelm and Erbar: Forgotten typefaces)
- Übersicht über alle alten Letraset-Anreibeschriften (Overview of all old Letraset rub-off fonts)
- Typefaces digitized by URW++ and by URW (Von URW++ und URW digitalisierte Fonts)
- Linotype-Schrottschriften ("Take Type Library" etc.) (Low-quality junk fonts by Linotype)
- Bitstream-Schrottschriften aus den letzten Jahren (Low-quality junk fonts by Bitstream)
- Typesetting Samples of Windows Vista ClearType Fonts (Schriftmuster der ClearType-Fonts)
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"Typographers today sometimes laugh at their predecessors, but they are often no better themselves. They have the same thirst for novelty, and the same facility for tiring of their pets. Typefounders' catalogues are strewn with the dead corpses of types that flourished exotically for a day and then drooped and were forgotten." (Sean Jennett, The Making of Books, 5th ed., London 1973, p. 246)
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"It does not require many fingers to count the number of great types in the history of printing." (ibid., p. 269)


Woher kommt eigentlich das Wort "Font"?
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(Etymology of the English word "font")

Das Wort "font", das man früher im Englischen "fount" schrieb, ist mit dem Verb "to found" (gießen) verwandt, das aber nie benutzt wird. Üblich sind indes "foundry" (Gießerei), "type foundry" (Schriftgießerei) und "foundry type", d.h.  die in einer Schriftgießerei aus geschmolzenem Blei in Gutenberg-Manier gegossene Schrift (Bleisatzlettern, Handsatztypen). Damit haben wir zwar die ursprüngliche Bedeutung von "Font" erklärt, aber nicht die Herkunft, die Etymologie, des Wortes "font".

Das Substantiv "font" läßt sich auf die altindische reduplizierte Verbalwurzel "hu, juhoti" zurückverfolgen, deren Grundbedeutung "Flüssigkeit gießen" und "Stoffe durch Erhitzen schmelzen" ist. Das Dokument Font.pdf (7 Seiten, 600 KB) bringt etymologische Erläuterungen und Textbelege aus dem Altindischen, Altgriechischen, Lateinischen, Französischen, Englischen und Deutschen, und zeigt, daß "fount" vor einigen Jahrzehnten noch "Schriftguß" gemäß "Gießzettel" ("bill of fount") bedeutete.


Wieviele Druckschriften gab es vor 40 Jahren?
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(How many fonts were available 40 years ago?)

Im Jahre 1966 erschien beim Otto Blersch Verlag das Buch von Willi Mengel: "Druckschriften der Gegenwart", klassifiziert nach DIN 16518. Dieses leider vergriffene Buch enthält exakte Statistiken über den gesamten Schriftenbestand der damaligen Schriftgießereien.

In der Dokumentation Wieviele.pdf (5 Seiten, 50 KB) haben wir die von Willi Mengel erstellten Statistiken nach Schriftgießereien aufbereitet. Der heutige Grafiker, dem inzwischen über 50.000 Fonts zur Verfügung stehen, wird erstaunt sein, mit wie wenigen Schriften vor 40 Jahren sich die Grafiker begnügten, und trotzdem erfolgreicher waren als heute. Das nannte man Wirtschaftswunder!


Jost Ammans "Ständebuch": Formschneider usw.
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(Woodcuts from Jost Amman's book)
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Das "Ständebuch" (Frankfurt 1568) mit Holzschnitten von Jost Amman und Versen von Hans Sachs enthält auch Holzschnitte zur "Schwarzen Kunst". Diese können hier in Vergrößerung (je Bild ca. 170 KB) heruntergeladen werden (auf rechte Maustaste klicken!):

Briefmaler, Buchbinder, Buchdrucker, Formschneider, Papierer, Reißer, Schriftgießer.

Eine PDF-Datei mit diesen 7 Holzschnitten im DIN-A4-Format kann als Amman.pdf (7 Seiten, 1,2 MB) heruntergeladen werden.

Vokabelerklärungen: Briefmaler (auch Briefdrucker genannt; Brief = Einblattdruck mit Holzschnitten) = Kolorateur (der Holzschnitte nachträglich farbig ausmalte); Formschneider (auch Formenmacher genannt) = Xylograph (der Holzschnitte anhand von Vorzeichnungen herstellte); Reißer = Zeichner (der die Konturen für Holzschnitte auf dem Langholz "vorreißen tut" = "vorzeichnen tut", s.o., vgl. Reißbrett); Papierer = Papiermacher; Schriftgießer (der die vom Stempelschneider hergestellten Gießformen mit Blei zu Lettern ausgoß).

Hans Sachs: "Rat zwischen dreierlei Heirat": 1. Holzschnitt (oberer Teil des Flugblatts als GIF), 2. Gedicht von 1549 (unterer Teil des Flugblatts als GIF), 3. Gedicht aus dem Buch von 1553 (als PDF).


Faksimile-Font zu "Hypnerotomachia Poliphili"
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(Free experimental facsimile font for design students)

Wer in Google nach "Hynerotomachia" sucht, wird von 100,000 Treffern erschlagen, denn dieses Buch ist das berühmteste Werk in der Geschichte der Typographie. Dennoch bietet anscheinend niemand einen kostenlosen Faksimile-Font zum Üben für den Unterricht an. Das holen wir hier nach. Die Datei Hypneroto.zip (90 KB) enthält den Faksimile-Font im TTF- und Type-1-Format, und die Datei Hypneroto.pdf (100 KB) enthält ein Satzmuster sowie einen Scan einer Seite aus dem Originalbuch. Die Type-1-Version kann mit Manutius (siehe unten) nach Belieben geändert werden.


Faksimile-Font zu Giacomo Franco's "Figuren-Alphabet" von 1596
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(Free experimental facsimile font of Giacomo Franco's human alphabet)

Von Giacomo's berüchtigtem Figuren-Alphabet (siehe Scan Giacomo.tif des Originals von 1596) habe ich einen Faksimile-Font erstellt, den man als Giacomo.zip (TTF-Format) herunterladen kann. Satzmuster finden sich in der kleinen Datei Giacomo.pdf. Als Übung können Studenten versuchen, Zeichnungen für die fehlenden Versalien "J" und "U" zu entwerfen.


Anleitung zum Fraktursatz für Deutschlehrer
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(Introduction to black letter for teachers of German)
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In Deutschland wurden in den 5 Jahrhunderten 1450-1950 nicht nur Bibeln, sondern Romane, wissenschaftliche Bücher, Zeitungen usw. aus der Fraktur gesetzt. Grundkenntnisse der Fraktur sind deshalb für Schüler und Studenten der deutschen Sprache wichtig.

Die im Internet verfügbaren Frakturschriften sind mangels Dokumentation und mangels geeigneter Tastaturbelegung für den Unterricht wenig geeignet. Daher wurden von mir zwei für Unterrichtszwecke bestimmte Spezialversionen der Fraktur von Justus Erich Walbaum (Weimar 1768-1839) entwickelt:

- WalbaumF1 ist an die deutsche PC-Tastatur angepasst und für deutsche Deutschlehrer und Schüler/Studenten bestimmt
- WalbaumF2 ist an die internationale PC-Tastatur angepasst und für ausländische Deutschlehrer und Studenten bestimmt

In der "Anleitung zum deutschen Fraktursatz für Lehrer und Studenten der deutschen Sprache", die als Walbaum.pdf (18 Seiten, 420 KB, mit einem Nachtrag von 2005) heruntergeladen werden kann, werden nicht nur die Frakturschriften und die Regeln für den deutschen Fraktursatz (Lang-s und Schluß-s usw.) erläutert, sondern auch mehrere Reproduktionen von Originaltexten beschrieben, wobei als Lesehilfe für Schüler und Studenten auch jeweils eine Antiqua-Wiedergabe und bei Bedarf auch eine Übersetzung mit Vokabelerklärungen beigefügt sind.

Winnetou in Fraktur:

Frakturausgabe von Winnetou, 1. Band, 1936, Einleitung und 1. Kapitel, Farb-Scan in sehr hoher Auflösung: Winnetou.pdf (22 Seiten, 30 MB, sehr groß!).

Gutenberg-Fraktur:

Vielleicht die allerletzte Luther-Bibel, die je in Fraktur zumindest teilweise neu gesetzt wurde (alle späteren Frakturbibeln waren Reprints), ist eine 1968 in der Württembergischen Bibelanstalt in Stuttgart hergestellte Großoktav-Ausgabe. Bei dieser Ausgabe wurde aber bereits die Bibel im engeren Sinne nicht mehr neu gesetzt. Nur die Apokryphen, die in dieser Ausgabe zusätzlich enthalten sind, wurden ganz neu gesetzt.

Zum Neusatz der Apokryphen wurde die Gutenberg-Fraktur verwendet. Gerhard Helzel (http://www.romana-hamburg.de) hat einen Faksimile-Font dieser schriftgeschichtlich wichtigen alten Gutenberg-Fraktur erstellt. Schriftmuster dieser Fraktur und eine Musterseite aus der Großoktav-Bibel finden sich in der Datei Gutenberg.pdf (4 Seiten, 160 KB).

Als zweites Satzmuster bringen wir den Text "Die klugen Leute" (Brüder Grimm, Kinder- und Hausmärchen, Nr. 104), gesetzt aus der Gutenberg-Fraktur, als Datei Gutenberg2.pdf (11 Seiten, 1,6 MB), wobei als Lesehilfe für Germanistik-Studenten, die gerade die Frakturschrift erlernen, das Märchen zusätzlich in Antiquaschrift wiedergegeben wird.


"Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!"
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("Thou goest to women? Do not forget thy whip!")

Wer einmal Nietzsches frauenfeindliche Sprüche im Original lesen möchte, kann dies hier tun. Die Datei Nietzsche.pdf (101 KB) enthält die Reproduktion des Kapitels "Von alten und jungen Weiblein" des Originalbandes "Zarathustra" aus der Gesamtausgabe von 1895. Die Ausgabe wurde aus der Bleisatz-Drucktype "Janson" gesetzt. Wer das Kapitel liest, findet noch weitere Sprüche (oder sind es nüchterne Tatsachen? :-) von Nietzsche, z.B. "Und gehorchen muß das Weib und eine Tiefe finden zu seiner Oberfläche..."


Dicktenklassen: Erläutert an der Serifa von Adrian Frutiger
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(Explanation of the old Monotype set widths)

Die historischen Monotype-Schriften waren auf 12 Dicktenklassen beschränkt. Doch auch bei PostScript-Schriften beschränken sich Schriftkünstler oft auf diese klassischen 12 Dicktenklassen, wie die "Serifa" von Adrian Frutiger beweist. Zur Veranschaulichung des Begriffs der Dicktenklasse studiere man das kleine Dokument Dickten.pdf (1 Seite, 15 KB).


Palandt vs. Zöller - Bembo vs. Ionic - Ein Schriftenvergleich
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(Comparison of Bembo-like fonts with Ionic-like fonts)

Es gibt dicke juristische Einbänder, die bei kleinstem Schriftgrad versuchen, riesige Textmengen unterzubringen, z.B. der "Palandt" vom Beck-Verlag und der "Zöller" vom Schmidt-Verlag. Das Dokument Ionic.pdf (20 Seiten, 530 KB) zeigt die dabei verwendeten Fonts (Bembo, Ionic) und vergleicht diese Fonts mit ähnlichen Schriften.

Das zusätzliche Dokument Ionic2.pdf (11 Seiten, 560 KB) bildet die Zeichensätze der verschiedenen ionischen Schriften ab.


Akzente lateinisch geschriebener Sprachen der Welt
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(Accents of languages written in Latin script)

Die erloschene H. Berthold AG hatte in ihrem Schriftmusterbuch "Berthold Types" eine Übersicht über die Akzentbuchstaben aller lateinisch geschriebenen Sprachen der Welt abgedruckt. Diese Übersicht wird hier als Akzente.pdf (2 Seiten, 273 KB) zitiert.

Diese zwei Übersichtsseiten sind auch als GIFs downloadbar: Akzent1.gif und Akzent2.gif.


Testdatei für "Arial Unicode MS" und ähnliche Fonts
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(Test file for "Arial Unicode MS" and similar fonts)

Der mit Windows 2000 gelieferte Unicode Font "Arial Unicode MS" (Dateiname: Arialuni.ttf, Datum: 28. Nov. 2000, Dateigröße: 23.274.572 Bytes, Schriftschnitt: nur Normal, also kein Kursiv oder Fett) enthält alle Zeichen von Unicode Version 2.1. Inzwischen (Mai 2005) haben wird Unicode Version 4.1, aber es gibt keinen vollständigen Font für Unicode 4.1, und schon allein der Font "Arial Unicode MS" für Unicode 2.1 ist derartig umfangreich, daß z.B. Adobe Acrobat ihn kaum noch handhaben kann.

Zum Testen von "Arial Unicode MS" und ähnlicher Unicode-Fonts habe ich die Word-Datei Unicode.doc (248 KB, MS-Word) und die Textdatei Unicode.txt (229 KB, 16-Bit Unicode) generiert.

Die riesige PDF-Datei Unicode.pdf (90 Seiten, 7,7 MB), die alle Zeichen von "Arial Unicode MS" zum Ansehen und Ausdrucken enthält, ist gedacht für diejenigen, die den Arial Unicode MS Font nicht besitzen.


Qualitätstest für Laserdrucker und PDF-Generatoren

(Quality test for Laser printers and PDF creation programs)

Es ist wenig bekannt, daß die Druckqualität von PDF-Dateien im Ausdruck erheblich schwankt, je nachdem welchen PS-Treiber und welchen PDF-Generator (z.B. Acrobat Distiller, Ghost-Script usw.) man zur Erzeugung der PDF-Dateien verwendet. Von WYSIWYG kann oft keine Rede sein. Dabei sind ältere Acrobat-Versionen oft besser als neuere. Um die Qualitätsunterschiede sichtbar zu machen, habe ich eine spezielle PS-Testdatei (ladbar als Laser1ps.zip) erzeugt, in die spezielle Fonts komplett eingebettet sind. Diese PS-Testdatei kann man verwenden, um PDF-Testdateien mit dem selbst benutzten PDF-Generator zu erzeugen, um die Druckqualität des eigenen Druckers zu testen.

Zwei PDF-Testdateien wurden bereits erzeugt, nämlich Laser1a.pdf, generiert mit Distiller 6.0 (Qualität: schlecht, z.B. bei Ausdruck auf HP Laserjet 1200 im PCL-Modus), und Laser1b.pdf, generiert mit Distiller 4.0 (Qualität: gut). Schlechte Qualität des Ausdrucks besagt, daß die Haarstriche der Schriftzeichen ausbrechen oder ganz verschwinden (ab etwa 7 p Schriftgrad abwärts).


EGA.CPI - Historische Bemerkungen zu PC-Bitmap-Schriften

(EGA.CPI - Historical remarks on PC bitmap fonts)

Letztlich setzt sich jede Schrift am Bildschirm eines Computers aus Bildpunkten zusammen, wie man leicht mit der Lupe prüfen kann, doch zu DOS-Zeiten gab es nur Bitmap-Schriften, bei denen jedes Zeichen in eine starre Matrix mit z.B. 8 x 8 Bildpunkten gepreßt wurde, wobei jedem gesetzten Bit (Einser-Bit) ein sichtbarer Bildpunkt entsprach.

In dem Dokument EGA-CPI.pdf (15 Seiten, 200 KB) beschreiben wir das Datenformat dieser alten Bitmap-Fonts und zeigen als historisches Anwendungsbeispiel die Herstellung von Diakritika-Fonts als Bitmap-Schriften. Außerdem wird der alte IBM-PC 437 Code Page Zeichensatz dokumentiert. Ferner wird die Buchstaben-Matrix von alten Nadeldruckern (z.B. Epson-MX-80) beschrieben.


Manutius 2.0 - Deutscher Editor für Type-1-Schriften

(German font editor for PostScript Type 1 fonts)
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Das Programm Manutius 2.0 von Prof. Dr. Andreas Gebert (Universität Lübeck) ist ein deutscher Editor für PostScript Type 1 Druckschriften. Der Editor entstand in den Jahren 1994-97 für Windows 3.1, Win 95 und Win NT, funktioniert aber (mit gewissen Einschränkungen, z.B. nur kurze Dateinamen mit Großschreibung) auch unter Win 98 und Win XP. Zum Üben mit diesem Programm eignen sich die URW Core Fonts.

Der Editor, der seit März 2003 kostenlos downloadbar ist (das Urheberrecht verbleibt natürlich weiterhin beim Autor), hat einen eingebauten Disassembler (siehe obiges Bild) und eignet sich besser als andere Editoren (Fontlab, Fontographer usw.) zur Analyse von Schriftfälschungen, soweit sie im PostScript-Format vorliegen (z.B. "Basic Commercial" usw.).

Das Handbuch ist als Manutius.pdf (45 Seiten, 268 KB), das Programm als Manutius.zip (992 KB) downloadbar.

Note:A version with the menu idems (not the help files) translated into English is downloadable as Manu20e.zip.


Noah(TM) Font Editor for PostScript Type 1 Fonts

(Englischer Font-Editor für PostScript Type 1 Fonts)
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The PostScript Type 1 editor "Noah(TM)" by "Yeah Noah" (pseudonym of a Hungarian, "Yeah Noah" means "Yes or No") may be used by public prosecutors and court judges to test whether or not ("yes or no") a claimant is able at all to write a font program.

Example: If someone claims at court to have written the program of a PS Type 1 font, the court judge may do this: He selects a letter, e.g. lowercase "o" (see picture above) and requests the claimant to write down the lines of "his" program of "o" (see example program above). If the claimant is able to do so, he may be the programmer. If not, he is a crook.

The Windows program "Noah(TM)", version 1.075 of May 2004, is downloadable free of charge as Noah.zip (480 KB).

Note: Create a folder, e.g. "c:\noah". After unzipping Noah.zip, the folder contains NOAH(TM).EXE. Click on this program to start it. For removing Noah, simply delete the folder. Noah does not modify the Windows registry.


Reading and Resetting the Embedding Flag of TTF and OTF Fonts

(Programm zum Lesen und Ändern der "Embedding"-Bits)

For creating typesetting specimens of font forgeries for lawcourt proceedings, it is necessary to read and reset the embedding flag (Restricted License embedding, Preview & Print embedding, Editable embedding, Installable embedding) of forged TrueType and OpenType fonts made by Monotype and other font forging outfits. Reading and resetting of this so-called "fsType" flag can be achieved by this tiny BASIC program fstype.bas designed for lawcourt font experts.

Note: Americans are not allowed to use this program, otherwise they will be harassed by American shysters. Example: The font forging outfit Monotype is selling forgeries with embedding flags, e.g. it made the "Palatino" forgery "Book Antiqua" providing it with embedding flags, and then the Monotype shysters Stack & Filpi sent threatening "cease and desist" letters to the schoolboy Tom Murphy, who offered a program suitable for resetting the embedding flags of Monotype font forgeries. For details see here.


Typesetting Specimens of "Garamond Premier Pro"

(Satzmuster der "Garamond Premier Pro")

In the art forging industry, it is customary to copy original paintings and sell these copies as "Originals". If a third-rate artist is not able to paint original pictures, he makes a copy of "Mona Lisa" painted by Leonardo da Vinci and then sells this copy as "Mona Lisa Original", "La Gioconda Professional", or as "Leonardo da Vinci Premier Pro". The same is true of Robert Slimbach who runs the Adobe font outfit reproducing fonts made by others. These copies are then sold by Adobe as "Originals".

For example, in the case of "Myriad", Slimbach made a forgery of Adrian Frutiger's "Frutiger", and Adobe labeled this forgery as "Myriad" and is selling it as "Original". Study this sample text:

Some words of above sample text are typeset in the original "Frutiger" and some words in the forgery "Myriad". If you do not belong to the idiots who buy Adobe forgeries, you will spot the words typeset in the forged font.

In the case of "Garamond Premier Pro", Slimbach made a reproduction of Claude Garamond's "Garamond", and this reproduction is offered by Adobe as "Original". At the Adobe Piracy site, Adobe states that it is "illegal and punishable by law" to distribute "reproductions of fonts". So, Adobe states that the reproduction of Garamond's font by Slimbach is "illegal and punishable by law".

Incidentally, there exist two "Originals": the "Garamond Original" by Adobe and the "Garamond Original" by Linotype. For comparison read the feature "How to Make a Fake" by Clive Thompson about Ely Sakhai who used to offer two "Originals".

The file GaraPro.pdf (9 pages, 330 KB) is an overview document of Slimbach's clone "Garamond Premier Pro".

In addition, I made four huge PDF files documenting in very large point size (in 72p) the entire character sets of

1. Garamond Premier Pro Caption: GaraPro1.pdf (300 pages, 1.89 MB) **
2. Garamond Premier Pro Regular: GaraPro2.pdf (320 pages, 1.93 MB) **
3. Garamond Premier Pro Subhead: GaraPro3.pdf (300 pages, 1.90 MB) **
4. Garamond Premier Pro Display: GaraPro4.pdf (273 pages, 1.88 MB) **

** Have a look at this tiny sample page Garapros.pdf (10 KB) before downloading the four huge files.


"Optical Sizes" - Beispiele aus dem früheren Bleisatz

(Optical sizes of former hot-metal fonts)

In Verbindung mit obiger "Garamond Premier Pro" werden von Adobe die "Optical Sizes" betont. Diese waren früher im Bleisatz der Standard. Allerdings ist es heute schwierig zu zeigen, daß damals die kleineren Schriftgrade völlig anders geschnitten wurden, weil die alten Schriftmustermappen nicht mehr erhältlich sind.

Die große PDF-Datei WalbaumA.pdf (23 Seiten, 2,9 MB) mit dem Titel "Schriftgrad und Schriftschnitt im Bleisatz. Walbaum-Antiqua - Bleisatzschrift versus PostScriptschrift" enthält Ablichtungen aus der äußerst raren Mappe "Berthold-Layout-Musterblätter" zur Walbaum-Antiqua von 1965 und vergleicht diese alte Bleisatzschrift mit der PostScriptschrift der Walbaum-Antiqua von 1991.

In der kleinen Datei Palatino.pdf (1 Seite, 20 KB) wird anhand der alten Handsatz-Palatino gezeigt, daß früher die Buchstaben der einzelnen Schriftgrade einer Schriftart oft erstaunliche Gestaltungsunterschiede aufwiesen, so daß die Bestimmung einer alten Schrift ohne Kenntnis des Schriftgrades nicht immer eindeutig möglich ist. Dies hat mit Optical Sizing (Optical Scaling) nichts zu tun.


Berthold Palatino 1992 = Palatino 1950

(Berthold Palatino PostScript Font of the former H. Berthold AG)

Im Jahr 1992, also ein Jahr vor dem Konkurs im Jahre 1993, hatte die H. Berthold AG die ursprüngliche 1950er Bleisatz- bzw. Handsatz-Version der Palatino, die seit den 1960er Jahren auch als Diatype-Schriftscheibe und Diatronic-Schriftträger verkauft wurde, noch schnell in PostScript Type 1 Fonts konvertiert. Diese Berthold Palatino 1992 (= Palatino 1950) wird in der PDF-Datei Pala92.pdf (7 Seiten, 280 KB) dokumentiert, die auch als gezippte PostScript-Drucker-Datei Pala92ps.zip (1.5 MB) heruntergeladen werden kann.


Alte Bleisatz-Schriftproben der Akzidenz-Grotesk
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(Old foundry type samples of Akzidenz-Grotesk)

Etwa im Jahr 1966 publizierte die H. Berthold AG eine umfassende 40seitige Broschüre "Akzidenz-Grotesk Probe Nr. 473" mit allen alten damals noch lieferbaren Bleisatz-Schriftschnitten der Akzidenz-Grotesk. Die Datei AG473.zip (26 TIF-Bilder, 1.9 MB) enthält die 26 einfarbigen Satzproben aus dieser Broschüre als gescannte TIF-Bilddateien AG01.TIF bis AG26.TIF . Die 14 Seiten mit farbigen Werbeanzeigen, die in dieser Broschüre zusätzlich enthalten sind, wurden nicht gescannt.

Im Jahre 1958 wurde zwei dicktengleiche Schriftschnitte der Akzidenz-Grotesk auf die Linotype-Setzmaschine übernommen, wie dies in der Datei Lino1958.pdf (4 Seiten, 180 KB) durch Schriftmuster dokumentiert wird.

Im Jahr 1992, also ein Jahr vor dem Konkurs im Jahre 1993, hatte die H. Berthold AG die Akzidenz-Grotesk-Schriften, die seit den 1960er Jahren als Diatype-Schriftscheiben und Diatronic-Schriftträger verkauft wurden, noch schnell in PS-Type-1-Fonts konvertiert. Alle 22 PostScript-Fonts, die 1992 lieferbar waren, werden in der PDF-Datei AG1992.pdf (23 Seiten, 400 KB) dokumentiert, die auch als gezippte PostScript-Drucker-Datei AG1992ps.zip (790 KB) heruntergeladen werden kann.

Hinweis: Firma Letraset verkaufte die Akzidenz-Grotesk unter dem Namen "Standard".


Das Gußprogramm der liquidierten D. Stempel AG
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(The foundry types of the liquidated D. Stempel AG)

Die 1895 gegründete D. Stempel AG, die in Frankfurt am Main ihren Firmensitz hatte und die 1985 liquidiert wurde, hatte in den 1960er Jahren noch 600 Mitarbeiter und war damit die wohl größte Handsatzletterngießerei in Deutschland, doch stellte sie von Anfang an auch die Matrizen für die Linotype-Zeilengußmaschinen her.

Die Datei Stempel.pdf (13 Seiten, 670 KB) dokumentiert das in zwei alten Stempel-Katalogen aus den Jahren 1955 und 1970 enthaltene komplette Gußprogramm. Außerdem werden die Alphabete einiger alter Stempel-Schriften stark vergrößert abgebildet.

Eine dieser Stempel-Schriften, die es nicht mehr gibt, nämlich die von F. W. Kleukens um 1924 entworfene klassizistische Antiqua Ratio-Latein, dokumentieren wir hier etwas ausführlicher durch 11 Schriftmuster: Stempel2.zip (480 KB, 11 TIFs).


Schriftmuster der alten Monotype-Bleisatz-Fonts
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(The fonts of the old Monotype type casting machines)

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte die britische Monotype Corporation für ihre "Monotype"-Einzelbuchstabensetzmaschine eine größere Zahl von Imitationsschriften, die auf alten Vorlagen basierten (z.B. Barbou, Baskerville, Bell, Bembo, Bodoni, Bulmer usw.), daneben reine Faksimileschriften (z.B. Poliphilus), und im übrigen etliche Originalschriften (z.B. Apollo, Joanna, Perpetua, Times, Univers usw.) herausgebracht.

Das Dokument Monotype.pdf (16 Seiten, 720 KB) enthält Reproduktionen von Schriftmustern alter Monotype-Fonts aus den 1950er und 1960er Jahren.


Foundry Type Fonts of German Type Foundries at the End of the Nazi Era
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(Handsatzschriften deutscher Schriftgießereien am Ende der Nazi-Ära)

The document Genzmer.pdf (19 pages, 1.5 MB), drawn from the 6th edition 1948 of the out-of-print book "Das Buch des Setzers" by Fritz Genzmer, contains an overview of the hand composition typefaces available by German type foundries at the end of World War II.


Alte Bembo-Schriftmuster mit langen Oberlängen
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(Samples of old Bembo fonts with long ascenders)

Die Bembo-Fonts, die heute von Monotype, Adobe usw. verkauft werden, haben kurze Oberlängen (b, d, f, k, l), so daß der Geist der Freiheit, den die echte Bembo ausströmte, verlorenging. Die Datei Bembo.zip (1.3 MB) enthält Scans zahlreicher alter Schriftmuster (Bleisatz usw.) der Bembo, die zuerst in dem lateinischen Buch "De Aetna" von "Petrus Bembus" (= Pietro Bembo) benutzt worden ist.

Die komplette Faksimile-Ausgabe von Bembo's "De Aetna" findet sich auf dieser italienischen Website.

Da die alte Berthold Bembo der in Konkurs geratenen ehemaligen H. Berthold AG heute nicht mehr lieferbar ist, bringen wir hier ein Schriftmuster der allerletzten Version der Berthold Bembo von 1992 als Bembo92.pdf (4 Seiten, 125 KB).


Diethelm und Erbar-Grotesk - Vergessene Schriften
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(Diethelm and Erbar Grotesk - Forgotten typefaces)

Diethelm: In den vergangenen 15 Jahren wurde selbst der größte typographische Schrott früherer Zeiten digitalisiert. Dabei wurden aber einige Perlen übersehen. Dazu gehört z.B. die "Diethelm-Antiqua", die Walter Diethelm (1913-1986) um 1948-1950 für die Haas'sche Schriftgießerei entworfen hat. Die zunächst als Handsatztype entworfene "Diethelm" gab es seit 1957 auch als Zeilengußschrift für die Linotype. Die Datei Diethelm.pdf (4 Seiten, 160 KB) zeigt alte Schriftmuster der Bleisatz- und Zeilenguß-Diethelm.

Erbar-Grotesk: Eine vergessene Schrift ist auch die schriftgeschichtlich wichtige serifenlose Linear-Antiqua "Erbar Grotesk" von Jakob Erbar (1878-1935), die später von Paul Renner als Vorlage zu seiner Futura verwendet wurde. Die Datei Erbar.pdf (6 Seiten, 150 KB) enthält Bleisatz-Schriftmuster der Original-Erbar-Grotesk. Ferner werden die von Linotype getürkten "Erbar Condensed"-Fonts gezeigt.


Übersicht über alle alten Letraset-Anreibeschriften
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(Overview of all old Letraset fonts used for rub-off lettering)

In dem Dokument Letraset.pdf (12 Seiten, 380 KB) sind sämtliche Anreibeschriften (Abreibeschriften, Transferschriften) reproduziert, die die erloschene Deutsche Letraset GmbH, Frankfurt am Main, im Jahr 1977 im Lieferprogramm hatte. Ferner enthält diese Datei eine Liste sämtlicher Letraset-Schriften, die im Jahr 1990 lieferbar waren.

Viele dieser von Letraset als Folien mit Anreibebuchstaben vertriebenen Schriften wurden später von der URW GmbH, Hamburg, in Computerschriften (PostScript Type 1 Fonts usw.) konvertiert, z.B. Aachen, Algerian, Alte Schwabacher, Annlie, American Uncial, Arnold Boecklin usw. (siehe dazu unten die Dokumentation der URW Typeworks CD).


Typefaces digitized by URW++ and by URW
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(Die von URW++ und URW digitalisierten Fonts)

a) Overview of URW Fonts

The service company URW++ Design & Development GmbH, which is not the legal successor of the company URW (see below), digitized the typefaces for many other foundries. A catalogue of all typefaces digitized by URW++ and by URW does not exist. The large document Urwfonts.pdf (29 pages, 1.3 MB) provides an overview about many, but not all, typefaces digitized by URW++ and by URW.

b) URW Core Fonts

The document Urwcore.pdf (13 pages, 440 KB) displays typesetting specimens of the 35 URW core fonts which were donated by URW++ to the GNU project as replacement for the 35 Adobe core fonts implemented in PostScript printers. These URW core fonts are supplied with GhostScript.

Note: In 2001, Valek Filippov tampered with the URW core fonts by adding Cyrillic characters, and in 2002, Owen Taylor also tampered with these fonts with the consequence that the majority of these fonts (20 out of 35 fonts) do not work any longer with Windows, if you install these modified fonts supplied with the new GhostScript version 8.15 (2004-09-22). Instead, you should use the original, unmodified URW core fonts downloadable at this FTP site as follows:

a) gs550fn1.zip + gs550fn2.zip contain the 35 URW core fonts (1997) with Western European encoding (1252 code page only)
b) gs600fn1.zip + gs600fn2.zip contain the 35 URW core fonts (1999) with Pan-European encoding (1250, 1252, 1254, 1257)

Unzip both zip (of 550 or 600) into the same folder. Then install the PS Type 1 fonts as usual. The fonts are editable with Manutius.

c) TypeWorks und EuroWorks

Für Deutsche habe ich die große Schriftbibliothek URW TypeWorks 1 (36 Seiten, 4 MB) dokumentiert, die von der früheren Firma URW Unternehmungsberatung Karow Rubow Weber GmbH im Jahre 1992 zusammen mit einem 1000seitigen Handbuch verlegt wurde. Nach der URW TypeWorks 1 CD (1992) mit 500 Fonts erschien die URW TypeWorks 2 CD (1993) mit 500 weiteren Fonts. Die kleine Datei Typeworks2.pdf (70 KB, 9 Seiten) enthält eine kumulierte Liste der Namen aller 1000 Fonts der beiden CDs.

Zur URW EuroWorks siehe hier.

Die von Peter Karow, dem Entwickler des IKARUS-Systems, vor 30 Jahren gegründete Firma URW geriet 1995 in Konkurs. Man beachte, daß die 1996 gegründete Firma URW++ nicht die Rechtsnachfolgerin der Firma URW ist und deshalb auch nicht die Rechte an den Fonts besitzt, die auf den TypeWorks und EuroWorks CDs enthalten sind, denn die Firma URW++ hat die bankrotte Firma URW nicht gekauft.

d) URW Antiqua und URW Grotesk

Die zwei wenig bekannten Fonts "URW Antiqua" and "URW Grotesk" hat Hermann Zapf in den Jahren ab 1985 für die frühere Firma URW entworfen. Schriftmuster dieser zwei Fonts sind in der Datei Zapf2.pdf (6 Seiten, 130 KB) abgebildet. Die "URW Antiqua" ist eine Klassizistische Antiqua (Gruppe IV nach DIN 16516), die der "Linotype Centennial" verdächtig ähnlich sieht. Eine Fälschung?


Linotype-Schrottschriften ("Take Type Library" etc.)
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(Low-quality junk fonts made by Linotype in recent years)

In den letzten zehn Jahren hat Linotype viele minderwertige Schrottschriften herausgebracht. Die Datei Schrott.pdf (8 Seiten, 1.6 MB) zeigt Schriftmuster der Schrottschriften der "Take Type 3 Library". Abartigerweise wurden etliche dieser Schrottschriften in den von Linotype selbst veranstalteten "International Type Design Contests" gewissermaßen von Linotype selbst ausgezeichnet, z.B. die Schrottschrift "Linotype Conrad", die von Akira Kobayashi stammt, der "künstlerischer Leiter" bei Linotype ist, d.h. Akira Kobayashi hat sich gewissermaßen selbst in dem von Linotype veranstalteten "Third International Type Design Contest" im Jahre 2000 mit dem ersten Preis für seine Schrottschrift "Linotype Conrad" ausgezeichnet. Siehe hier.


Bitstream-Schrottschriften aus den letzten Jahren
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(Low-quality junk fonts made by Bitstream in recent years)

In den letzten Jahren hat Bitstream viele minderwertige Schrottschriften herausgebracht. Die Datei Schrott2.pdf (2 Seiten, 550 KB) zeigt Schriftmuster einer kleinen Auswahl dieser Schrottschriften.


Typesetting Samples of Windows Vista ClearType Fonts
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(Schriftmuster der "ClearType"-Fonts für das neue "Windows Vista")

The new Windows scheduled for 2006 or later ("Longhorn", "Windows Vista") will include six new typefaces geared to the "ClearType" technology designed to improve screen readability on LCD screens (TFT monitors). The file Cleartype.pdf (6 pages, 400 KB) contains typesetting specimens of these new fonts called Calibri, Cambria, Candara, Consolas, Constantia and Corbel. Note that the "ClearType" screen display quality gets lost by conversion of Word files into PDF files.


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